Toller Artikel von netzwertig.com: 10 Tipps, um ein Startup richtig ins Rollen zu bringen

Wie erhöht ein Web-Startup seine Chancen auf Erfolg? Wir geben zehn Tipps, um einen jungen Dienst richtig ins Rollen zu bringen.

Warum manch ein Webdienst zu einem Riesenerfolg wird und ein anderer trotz vergleichbarem Produkt nicht, ist eine komplizierte Wissenschaft mit vielen unklaren Variablen. Auch wenn es für Startups kein Patentrezept für den garantierten Durchbruch gibt, lassen sich von der Entstehungsgeschichte beliebter Onlineservices gewisse Erfolgsfaktoren ableiten, welche die Chancen für nachhaltiges Wachstum und dauerhafte Nutzerakzeptanz erhöhen.

Es folgen zehn Punkte, die von jedem ernsthaft betriebenen Startup im Netz beherzigt werden sollten – aber noch immer von vielen vernachlässigt werden.

1. Überzeugende Website
Eine gute Struktur, relevante Infos auf einen Blick sowie Links zu weiterführenden Produkterläuterungen sind genauso wichtig wie eine Hilfe-Seite sowie eine Seite über das Unternehmen und die Gründer. Das Design sollte ansehnlich sein und zum Dienst sowie zur Zielgruppe passen.

2. Klarer Produktnutzen
Innerhalb von Sekunden sollte dem Besucher klar werden, welchen Nutzen ihm die Site bringt. “Teile XYZ mit anderen Leuten” (in dieser Art häufig zu finden) beispielsweise vermittelt keinerlei Nutzen.

3. Professionelle Pressearbeit
Pressearbeit ist wichtig, besonders bei knappen Marketingbudgets. Die Ansprache von Presse und Blogs muss empfängergerecht und professionell geschehen. Wer Beziehungen aufbauen kann, ohne Journalisten und Bloggern dabei auf die Nerven zu gehen, ist auf dem richtigen Weg.

4. Kontinuierliche Verbesserungen und Erweiterungen
Nichts ist schlimmer als ein Dienst, der mit viel Getöse an den Start geht, bei dem danach aber ein halbes Jahr lang Funkstille herrscht. Es empfiehlt sich, mit neuen Funktionen und Features nicht zu geizen und diese in kurzen Abständen zu bringen. So hält man frisch konvertierte User bei Laune und sorgt gleichzeitig für eine beständige Präsenz in der Presse (Negativbeispiel: Aboalarm, was ich hier noch so gelobt habe).

5. Das eigene Produkt lieben
Wer ein Startup ins Web bringt, will damit hoffentlich den Markt umkrempeln und die Welt verändern. Das klingt vielleicht nach Größenwahn, hilft aber dabei, unangemessenes Understatement und schädliche Zurückhaltung zu vermeiden. Gründer sollten ihren Dienst lieben und entsprechend agieren. Ehrlicher Enthusiasmus wird auf Nutzer, Investoren und Presse abstrahlen. Selbst eine kleine Prise Naivität kann nicht schaden.

6. Schnell die Zielgruppe erweitern
Early Adopter eignen sich ausgezeichnet dafür, erstes Feedback zu geben und einen neuen Dienst im kleinen Kreis der Blogosphäre und Twittersphäre ins Gespräch zu bringen. Schnell sollten aber auch andere Nutzer-Typen angesprochen werden (z.B. über entsprechende PR-Arbeit), denn Early Adopter können so schnell weg sein, wie sie gekommen sind.

7. Grundlagen für Internationalisierung legen
Selbst wer nicht sofort internationale Ableger starten möchte, sollte die Grundlagen für einen Launch im Ausland frühzeitig legen und einen Namen wählen, der auch auf Englisch und in anderen Sprachen funktioniert, sowie entsprechende Domains sichern.

8. Skalierbarkeit sicherstellen
Wer es in die großen Massenmedien schafft, muss mit plötzlichen Traffic-Spitzen klar kommen. Es sieht nicht gut aus, wenn die Site nach einer Erwähnung im Fernsehen erst einmal für zwei Stunden offline ist. Cloud-Anbieter wie Amazon schaffen Abhilfe (Beispiel hier), ohne dass dies mit großen Investitionen verbunden ist.

9. Ein Image aufbauen
Meiner Meinung nach ein sehr unterschätzter Aspekt: Um ein neues Startup herum kann man sehr schnell ein Image aufbauen. Das kann z.B. stark technisch geprägt sein (Beispiel Wolfram Alpha), oder aber jung und etwas naiv (wie studiVZ in frühen Tagen), etwas nerdig aber innovativ (Facebook) oder auch cool und lässig (Spotify, Twitter). Hier spielen alle möglichen Faktoren wie das Produkt, die Unternehmensdarstellung, die Art der Kommunikation und das Auftreten der Gründer rein. Mit dem richtigen Image für den passenden Dienst erhöht man seine Glaubwürdigkeit und Authentizität, was sich in vielerlei Hinsicht positiv auf den Erfolg auswirken kann.

10. Try and Error
Facebook und Google machen es vor: Lieber einmal mehr eine Funktion zu lancieren, die nach einem halben Jahr wegen geringer Resonanz wieder abgeschafft wird, als neue Features zu selten zu bringen. Je mehr man ausprobiert, desto größer ist die Chance, mit einem neuen Feature einen Volltreffer zu landen und dafür von den Usern geliebt zu werden.

Posted via web from ennome’s eindrücke

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