Mit Social Media die Kommunikation in Kundenreichweite rücken!

Der Begriff „Social Media“ ist mittlerweile in Agenturen und Chef-Etagen angekommen. Grosse Unternehmen wagten erste Schritte und immer mehr KMUs fragen sich, mit welchen Instrumenten auch sie am besten davon profitieren können. Eine Schnittstelle für die verschiedenen Social Media Instrumente, so die These, soll die Kommunikationsmöglichkeiten näher an das Gros der Kunden führen und damit u.a. die Effizienz und Übersicht über die zahlreichen Kommunikationsinstrumente verbessern.

Es gibt duzende von Social & New Media Tools und tausende von Möglichkeiten, deren Einsatz eine stärkere Kundenbindung, bessere Reputation, mehr Traffic und vieles mehr versprechen. Best Practice Beispiele grosser (ausländischer) Unternehmen machen die Runde und zeigen, was man mit einem Corporate Weblog, einer Twitter Seite oder einer Fanpage bei Facebook alles erreichen kann.

Auch in den deutschsprachigen Ländern ist Social Media in aller Munde. Hier stellen sich aber die grossen und kleinen Unternehmen, wie auch deren Werbe-, PR- und Marketing-Agenturen, erst einmal die Frage nach dem Nutzen von Social Media, dem Ertrag und wie sie mit den Instrumenten ihre bisherige Zielgruppe erreichen können. Betrachtet man dabei die Märkte zusammen mit der Vielfalt an Möglichkeiten, kommen wir zur Überlegung, dass es noch einen weiteren Schritt braucht, Social Media (für den deutschsprachigen Markt) attraktiver und effizienter zu machen.

Social Media – Eine Zwischenbilanz


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Infos: Die verschiedenen Netzwerke und Instrumente sind breitflächig im Internet verteilt und noch zu oft in sich geschlossen. Erstellte Inhalte und geknüpfte Kontakte erzielen ausserhalb der jeweiligen Plattform (mit wenigen Ausnahmen wie z.B. YouTube Videos) in ihrer Ursprungsform praktisch keine Reichweite. Die finanziellen und zeitlichen Ressourcen in jede Web-Präsenz erreicht damit nur immer die jeweiligen Nutzer (z.B. Follower oder Xing Nutzer), welche meist nicht das Gros der eigenen Zielgruppe darstellen.

Diese Kommunikationslandschaft hat verschiedene Auswirkungen auf die Unternehmen:

Situation in grossen Konzernen
National bis international tätig, finanzielle und personelle Ressourcen vorhanden

Die Unternehmen verfügen über die zeitlichen, personellen und finanziellen Ressourcen und haben eine Webseite, ein Weblog, eine Fanpage, Twitter-Seiten, einen YouTube-Kanal, ein Xing-Profil, eine MySpace-Seite und noch dies und das laufen – weil man einfach dabei sein musste. Die Zahl der Follower und Fans wächst, doch eigentlich weiss niemand, was genau wo geschieht. Denn…

die Marketing-Profis des Unternehmens füttern ein Weblog, die IT-Abteilung veröffentlicht von sich aus Videos auf YouTube, der Chef ist auf Xing unterwegs, die Webeagentur spielt mit einer MySpace Seite, die Mitarbeiter twittern aus dem Stegreif und eine PR-Agentur versendet hi und da Pressemitteilungen, welche schon veraltet sind, noch bevor sie angekommen sind. Keiner hat eine Ahnung was der andere schreibt, bloggt, publiziert, zwitschert, uploaded, teilt, überhaupt kommuniziert, wie das Unternehmen repräsentiert, für Kontakte knüpft oder für Ziele verfolgt. Und jetzt kommt langsam auch noch die Frage auf, was ist der Return on Investment von der ganzen Sache.

  • Wie können grosse Unternehmen den Überblick über ihre zahlreichen Aktivitäten im World Wide Web behalten?

  • Wie können auch die nicht sehr Web-affinen Kunden von den Inhalten auf den verschiedenen Seiten profitieren?

  • Wie bringt man auch die Hauptzielgruppen, Kunden, Webuser und Interessenten zur offiziellen Fanpage, dem Unternehmens-Tweet oder den Inhalten auf YouTube, Flickr & Co.?

  • Und wie kann die steigende Zahl an Follower und Fans für das Unternehmen optimal in ein Return on Investment (ROI) umgewandelt werden?

Situation in kleinen und mittleren Betrieben
Lokal, regional bis national tätig, kleine Budgets, personell chronisch unterbesetzt

Die StartUps und KMUs hören von allen Seiten vom sogenannten Social Media und den neuen, spannenden Möglichkeiten mit den Web 2.0 Instrumenten. Sie möchten ebenfalls davon profitieren und fragen sich, was sie sich mit ihrem begrenzten (meist kaum vorhandenen) Budget leisten können. Was sind die sinnvollsten und effizientesten Anwendungen, die in ihren finanziellen Möglichkeiten liegen, zeitlich und personell zu bewältigen sind, ihre Zielgruppe auch erreichen und so schnell wie möglich ihr hart investiertes Geld zurückbringen?

Der Postbote (der übrigens noch keinen Dell PC hat) wird wohl noch nicht über Twitter zu erreichen sein, die Verkäuferinnen bei Aldi, Migros und Spar werden MySpace kaum kennen (obwohl sie sich gerne die neusten Musik Trends anhören), der jugendliche Trendsetter auf der Strasse (genau, der mit dem neuen Marken-T-Shirt, dem Skateboard unter dem Arm und dem iPod in der Hand) wird über kein Xing-Profil verfügen, der Bäckermeister von nebenan (der übrigens gerne Mercedes fährt) wird in absehbarer Zeit sicherlich kein Fan auf der Facebook-Seite werden, und die auf YouTube und Flickr schön eingestellten Videos und Fotos wird sich der Busfahrer der Linie 265 (der sonst gerne herumreist und Ferien macht) wohl nie dort ansehen. Wie also sollen die Sozialen Netzwerke, Unternehmens-Profile und Marketing-Instrumente dem Malergeschäft, dem Sport-Shop, dem Reisebüro, dem Hotel, Restaurant oder der Druckerei von Nutzen sein?

    Die Problematik ist u.a.
  • Zerstreuung der Zielgruppe auf viele Plattformen und Netzwerke
  • Die Reichweite der einzelnen Instrumente (z.B. Twitter regional)
  • Unterschiedliche Online-Affinität der Kunden
  • Erreichung von realen Abschlüssen (ROI)
  • Zeitaufwand und personelle Ressourcen
  • Kommunikationsverständnis & Erfahrung
  • Finanzielle Kosten
  • Geeignete Formate (Video, Fotos, Online Präsentationen) sind nicht identisch mit dem Userverhalten der Kunden (YouTube, Flickr, SlideShare sind ihnen unbekannt)
  • Etc.
  • Wie können Agenturen den kleineren Unternehmen Social Media (abgesehen von den Hinweisen auf die stärkere Kundenbindung oder mögliche Reputationsschäden etc.) auch mit substanziellen Mehrwerten, dem Einbezug der realen Zielgruppe und einem Blick auf den Return on Investment vermitteln?

Posted via web from ennome’s eindrücke

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